Zwischen dem 5. und 20. März 2021 fand eine Online-Umfrage zum Distanzunterricht an der Waldschule statt. Insgesamt 75 Eltern nahmen an der Umfrage teil, was einer Teilnahmequote von 47,8 % entspricht. Durch diese hohe Resonanz ergab die Umfrage sehr aussagekräftige Ergebnisse.

Insgesamt bewerteten die Eltern das Angebot zum Distanzunterricht mit dem erfreulichen Ergebnis der Schulnote 1,85.

Bevor die Ergebnisse im Folgenden ausführlich dargestellt werden sollen, lässt sich zusammenfassend festhalten, dass die meisten Eltern angaben, unser Distanzunterricht sei gegenüber dem 1. Shutdown besser geworden. Dies sei vor allem auf mehr und regelmäßig stattfindende Videokonferenzen zurückzuführen, mehr (Online-)Kontakte zu den Lehrkräften sowie einem besseren Konzept, eine bessere Organisation und durch eine höhere Kontinuität in den Lernangeboten.

Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen auf der Platform von Edkimo.com: 

=> https://app.edkimo.com/results => Geben Sie dort bitte folgenden Code ein => peficiwo

=> Hier gelangen Sie zum gesamten Bericht.

 

Frage 1

Bei der 1. Frage wollten wir von unserer Elternschaft wissen, ob der Distanzunterricht an der Waldschule gegenüber dem 1. Shutdown besser oder schlechter geworden sei. 71 Eltern beantworteten diese Frage, wobei 83,1 % aller Eltern angaben, dass der Distanzunterricht besser oder eher besser geworden sei. Während 14,1 % keine Änderung festgestellt haben, gaben lediglich 2 Eltern (2,8 %) an, dass der Distanzunterricht schlechter oder eher schlechter geworden sei.

Dieses Ergebnis beurteilen wir als sehr positiv und freuen uns sehr über das gute Feedback.

 

Frage 2

Hier haben wir die offene Frage gestellt, was sich seit dem 1. Shutdown am Distanzunterricht verändert habe. Insgesamt 40, zum Teil recht umfassende Antworten, wurden in der Auswertung zunächst offen codiert und dann nach und nach Hauptkategorien zugeordnet, die sich dabei bildeten. Als Hauptkategorien fanden sich hier Antworten, die sich auf das Thema der Digitalisierung bezogen, sowie auf das Thema didaktischer Aspekte zum Distanzunterricht. Die meisten Antworten (20) wurden zum Aspekt Videokonferenzen gegeben.

Bei der Frage, was sich verändert habe, gab es so in der Kategorie Digitalisierung folgende Ergebnisse:

  • 27 % der Eltern gaben an: Mehr/regelmäßiger Videokonferenzen/Online-Unterricht
  • 13 % geben an: Mehr/bessere (Online)Kontakte zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern
  • 5 % gaben an: Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler habe sich verbessert.

In der Kategorie Didaktische Aspekte gab es folgende Ergebnisse:

  • 13 % gaben an: Besseres Konzept, bessere Struktur/Organisation, bessere Abläufe, bessere Anleitung
  • 8 % gaben an: Mehr Kontinuität/regelmäßige Aufgaben

Exemplarisch sei folgende aussagekräftige Antwort zitiert:

„Der Anfang war sehr wackelig. Meine Tochter kam anfangs gar nicht so wirklich zurecht, dann ist sie ständig rausgeflogen vom Videounterricht. Heute läuft das einwandfrei. Sie weiß, wann sie ihren Unterricht hat. Sie macht sich die Seite selber auf, bereitet sich selber alleine vor. Also ist es für uns besser geworden.“

Frage 3

Bei der 3. Frage haben wir unsere Elternschaft um ein Feedback gebeten, ob wir Lehrkräfte regelmäßig den Kontakt zu ihrem Kind gehalten haben über Telefon, E-Mail, Videokonferenzen und Türbesuche. Fast alle Eltern gaben hier an, dass dem so gewesen sei.

 

Frage 4

Bei Frage 4 wollten wir wissen, womit unsere Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht lernen. Die Eltern konnten hier mehrere Antworten anklicken, weswegen insgesamt 143 Antworten angegeben wurden. Mit 81,3 % gaben die meisten Eltern hier an, dass ihr Kind mit einer Lernmappe lernt. 57,3 % der Schülerinnen und Schüler erreichten wir über Videokonferenzen und immerhin noch 44,0 % mit weiteren digitalen Lernmaterialien, wie z.B. der Anton.app oder über Microsoft TEAMS. 8,0 % der Eltern gaben aber auch an, dass ihr Kind mit nichts davon regelmäßig lernt. Beim letzten Punkt wird ersichtlich, dass wir trotz unserer Bemühungen leider nicht alle Schülerinnen und Schüler mit unseren Lernangeboten zum Distanzunterricht gut erreichen konnten. Betroffen waren hier in erster Linie unsere stärker beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler, die sicherlich besser von unseren Lernangeboten im Präsenzunterricht profitieren können.

 

 

Frage 5

Bei der 5. Frage haben wir gefragt, wie sich unser Distanzunterricht verbessern ließe. Das Antwortverhalten war hier weniger eindeutig, so dass insgesamt etwa in gleicher Höhe 6 verschiedene Antwortkategorien benannt wurden. Ca. 20 % - 25 % aller Eltern gaben jeweils an, dass sich der Distanzunterricht für ihr Kind verbessern ließe mit:

  • einem eigenen Tablet für ihr Kind
  • einer besseren Internetverbindung
  • mehr Videokonferenzen
  • mehr Lernmaterialien
  • mehr persönlichem Kontakt

In gleicher Prozenthöhe haben hier Eltern aber auch gar nichts angeklickt, was sich so interpretieren lässt, dass es für diese Eltern kaum etwas zu verbessern gibt.

Bedauerlich ist es, dass es in vielen Familien immer noch an technischer Ausstattung (eigenes Tablet, bessere Internetverbindung) mangelt. Dies liegt auch daran, weil wir leider unseren bedürftigen Schülerinnen und Schüler immer noch keine Leihgeräte zur Verfügung stellen können.

Den Wunsch einiger Eltern nach mehr persönlichem Kontakt, Lernmaterialien und Videokonferenzen haben wir als Feedback – und damit auch als Auftrag an uns – notiert.

 

 

Frage 6

Zum Schluss haben wir unsere Elternschaft um eine Schulnote für unseren Distanzunterricht gebeten. Mit 39,7 % hat die Mehrheit der Eltern uns die Note 1 gegeben! 38,4 % beurteilten uns mit der Note 2 und 20,5 % mit der Note 3. Nur ein Teilnehmer bewertete den Distanzunterricht mit der Note 5. Als Durchschnittsnote lässt sich so die Schulnote 1,85 errechnen.

 

  

Insbesondere dieses Ergebnis aber auch die weiteren Teilergebnisse dieser Umfrage freuen uns natürlich sehr und stimmen uns optimistisch, dass wir alle das Beste aus dieser schwierigen Zeit gemacht haben und machen werden.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Eltern-Feedbacks unseren herzlichen Dank für ihre Antworten!

Für die Arbeitsgruppe Digitalisierung

Dr. O. Paul