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Klasse M3 besucht Bocholter Handwerksmuseum

Gespannt und mit bester Laune machte sich am vergangen Dienstag die Klasse M3 auf den Weg nach Bocholt. Die Erwartungen waren ganz unterschiedlich. "Ein Museum muss doch etwas mit Bildern zu tun haben", meinte eine Schülerin. Doch das Bocholter Handwerksmuseum zeigte sich ganz anders.

Bilder und Schautafeln gibt es fast keine. Stattdessen darf man fast alle Exponate in die Hand nehmen und oft sogar ausprobieren. Ausgestelllt sind unzählige Werkzeuge, Hilfsmittel und Alltagsgegenstände aus früheren Zeiten, als es noch keinen Akkuschrauber, Lötkolben oder die hydraulische Presszange gab. Stattdessen wurde (fast) alles mit Muskelkraft erledigt.

Wie ausgeklügelt und praktisch die alten Werkzeuge auch heute noch funktionieren, durften die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, indem sie zum Beispiel selbst eine Grußkarte mit einer alten Druckerpresse bedruckten oder ein dickes Seil mit einer großen und lauten Maschine herstellten. Die freundlichen Museums-Führerinnen zeigten geduldig alle Gegenstände und Maschinen und beantworteten viele Fragen.

Für den aufregenden und spannenden Tag im Bocholter Handwerksmuseum bedankt sich die Klasse M3!

 

Manuel Duynstee