Religion und Ethik


Unsere Schule wird von vielen Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Kulturkreisen und mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit oder ohne Religionszugehörigkeit besucht. Uns ist es wichtig, dass sich alle Schülerinnen und Schüler und deren Familien mit ihren jeweiligen religiösen, kulturellen und ethischen Vorstellungen in der Schule wiederfinden und erkennen können.
Wir erleben diese Vielfalt als bereichernd.
Religionsunterricht und Ethik finden daher in unserem Schulleben auch in vielfältiger Form und mit dem Ziel, sich gegenseitig zu respektieren, zu verstehen und zu begleiten, statt.
Im Rahmen des klassischen, konfessionellen Religionsunterrichtes bieten wir unterschiedliche Unterrichtsinhalte an.
Zu nennen sind hierbei besonders die Vorbereitungskurse auf Erstkommunion, Firmung und Konfirmation. Diese Angebote finden altersentsprechend klassenübergreifend statt und werden in Kooperation mit den jeweiligen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden durchgeführt. Die Feiern dieser Feste stellen immer einen besonderen Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Schulgemeinschaft dar.
Weitere Inhalte, besonders in den unteren Klassen, orientieren sich am Jahreskreis (Erntedank, St. Martin, St. Nikolaus, Weihnachten und Ostern). Hierbei werden die Hintergründe der Feste erläutert, entsprechend der Tradition gefeiert (zum Beispiel Laternenumzug zu St. Martin) und (besonders zum Weihnachtsfest) gemeinsam Schulgottesdienste begangen.
Es ist uns ein Anliegen, dass sich alle Schülerinnen und Schüler angesprochen und gesehen fühlen. Von daher finden auch Feste, Bräuche und Traditionen anderer Religionen bei uns respektvoll ihren Platz.
Ein besonderer Baustein ist dabei das Herausfinden von Gemeinsamkeiten zwischen allen Religionen, um damit eine Basis zu schaffen, auf der sich alle respektvoll und wertschätzend begegnen können.
Der wertschätzende, respektvolle, anerkennende und freundliche Umgang miteinander ist in allen Bereichen des Schulalltags ständiger, nicht immer direkt thematisierter Unterrichtsbestandteil.
Wir möchten unsere Schüler befähigen, Gefühle anderer zu respektieren, fair miteinander umzugehen, Freundschaften aufzubauen, Regeln des Miteinanders zu erarbeiten, einzuhalten und umzusetzen.
Unterschiede werden so als bereichernd und nicht trennend erlebbar.
Bei besonderen Gelegenheiten, zum Beispiel der „Woche der Vielfalt“ oder der „Novemberaktion“ der „Freud und Leid Gruppe“, werden die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise angesprochen.


